Eine Grundvoraussetzung, um den Polsprung
gut
zu überstehen, ist, sich kurz davor in den sicheren
Gebieten (siehe Karte) aufzuhalten. Wer das nicht tut, setzt sich
einem unnötigen Risiko aus. Wer zum Beispiel zu nahe an den
Küsten bleibt, muß mit Flutwellen rechnen. Dann muß
man schwimmen können! Wer in den Alpen bleibt, muß mit
Gebirgsbildung rechnen. Die Zetas sprechen von einem "rauhen Ritt" in
den Alpen. Das muß man sich nicht antun. Bitte geht absolut auf
Nummer sicher und minimiert das Risiko.
Es versteht sich von selbst,
daß man kurz vor dem Polsprung gebührenden Abstand von
irgendwelchen Industrieanlagen, Kernkraftwerken, Gebäuden,
Türmen, Brücken, Mauern, Straßen,
Autos, Eisenbahnlinien, Gasleitungen, Stromleitungen, Flüssen,
Wasserkörpern und
Bäumen einhält. Ebenso darf man sich nicht in Tunneln,
Höhlen, Bergwerken, Fahrstühlen usw. aufhalten.
Ausdrücklich
abraten möchte ich von Kellern und Bunkern, obwohl das einige
Seher empfohlen haben. Diese sind für die Erdbeben der Stärke
9 nicht geeignet, und selbst wenn man darin überlebt, muß
man damit rechnen, daß man da nie wieder raus kommt. Die Zetas
haben davon wiederholt abgeraten. Man
prüfe, was einem bei den massiven
Erdbeben und Hurrikanwinden um die Ohren fliegen könnte. Ich
würde sagen, man soll von einem Gebäude mindestens einen
Abstand so viel wie 5mal seine Höhe halten, d.h. von einem 50
Meter hohen Gebäude soll man mindestens 250 Meter Abstand
halten. Städte sind natürlich komplett ungeeignet, denn sie
werden zu wahren Todesfallen. Ich empfehle ein ländliches
Gebiet, ein kleines Tal. Die Zetas empfehlen ausdrücklich die
Methode des flachen Grabens.
Die Erdkruste macht etwas mehr als eine
Vierteldrehung. Die tektonische Platte, auf der Deutschland sitzt,
verschiebt sich Richtung Südosten. Es ist deshalb
wahrscheinlich,
daß man sich am Ende des Polsprungs im Dunkeln wiederfindet.
Was sind die Zeichen, daß der
Polsprung begonnen hat?
Ihr solltet euch unmittelbar vor dem
Polsprung nur wenige Meter von dem Graben entfernt aufhalten. Wenn ihr
den Beginn des Polsprungs identifiziert habt, begebt euch in diesen
Graben und stellt sicher, daß er gut abgedeckt ist, wie die Zetas
betont haben. Bleibt in diesem Graben etwa 6 Stunden oder länger,
wenn ihr Lust habt. Meßt die Zeit mit einer Uhr.
Nach dem Beginn des Polsprung gibt es ein
Gleiten der Platte, das relativ ungefährlich ist, d.h. starke
Erdbeben treten noch nicht auf, bestenfalls mittelschwere Erdbeben.
Dieses Gleiten geht etwa eine gute Stunde, es mag auch in Schüben
geschehen. Der kritische Moment kommt, wenn die Platte stoppt. An
diesem Punkt treten die (relativ schwache) Gebirgsbildung in den Alpen
und die weltweiten massiven Erdbeben auf. Diese Erdbeben können
maximal die Stärke 9,5 erreichen, mehr nicht. Die Platte kommt
nicht in einem einzigen Moment zum Stehen, sondern über einen
Zeitraum von mehreren Minuten. Ich würde diesen Zeitraum auf
maximal 20 Minuten veranschlagen. Der Halt ist eher wie wenn ein Auto
gegen eine Barriere aus sandgefüllten Plastikfässern
fährt - eine Serie von kleinen Schocks, schnell
aufeinanderfolgend. Es gibt keine hundertprozentige Garantie, diese
Beben unbeschadet zu überstehen, aber in so einem Graben ist man
schon recht sicher.
Beim Halt der Platte treten an Nord- und
Ostsee riesige Flutwellen auf, ich würde die Höhe auf maximal
50 Meter schätzen, aber wahrscheinlich sind es weniger. Wehe, wer
es wagt, sich in den Weg dieser Flutwellen zu stellen! Der Tsunami vom
26.12.2004 war ein Kinderspiel dagegen. Diese Wellen kommen im
Wesentlichen aus Nordwest. Das ganze Meer hebt sich aus seinem Bett und
überfällt praktisch das Land. Weiter im Land drinnen formen
sich diese Wellen zu einer langen Flut aus.
Also keine Wasserwand, sondern ein rasendes, schnell steigendes
Hochwasser. Diese lange Flut braucht etwa eine Stunde bis ins
Ruhrgebiet, bis zum Harz und bis Berlin. Sie braucht etwa zwei Stunden
bis zum Rhein-Main-Gebiet und bis Dresden. Ich habe das Vordringen
dieser Flut in dem Artikel über die sicheren
Gebiete auf einer Karte eingezeichnet. Vorsicht im engen Rheintal
zwischen Bonn und Mainz und an den Nebenflüssen! Dort könnte
des Wasser höher als meine veranschlagten 150 Meter steigen, weil
sich gewaltige Wassermassen von Norden kommend durch dieses
Nadelöhr quetschen wollen. Das Bewegungsmoment des Wassers
führt dazu, daß dieses sich noch einige Male vor- und
zurückzieht. Es braucht wenigstens einen Tag, bis diese
Pendelbewegung des Wassers verpufft ist.
Nach dem Ende des Polsprungs sollten die
Erdbeben auch langsam abklingen, was man ja auch fühlen kann.
Bleibt wenigstens noch einen Tag an eurem sicheren Ort und wartet, bis
sich das Wasser und die Atmosphäre beruhigt haben. Die Erdrotation
hat dann wieder eingesetzt, ich weiß aber nicht in welche
Richtung. Wenn sich die Erde wie vorher von West nach Ost dreht, dann
ist die Dunkelheit unmittelbar nach dem Polsprung von kurzer Dauer,
ansonsten dauert sie länger. Deutschland liegt jetzt auf 10 bis 20
Grad südlicher Breite.
Bravo, ihr habt den Weltuntergang
überlebt! :-)
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bewahrt ihn gut auf.