ZetaTalk: Die Streckzone
geschrieben am 11.September 2004

Seit letzter Woche haben Chile und Argentinien beispiellose seismische Aktivität erlebt. Argentinien, keine erdbebengefährdete Regiaon, begann dieses letzte Wochenende Erdbeben zu erleben. Die Nachbeben wurden von noch intensiveren Beben gefolgt. Es war notwendig, hohe Gebäude in Buenos Aires zu evakuieren, einschließlich das Stadtzentrum, wo solche Phänomene selten sind. Es gab Alarm und Überraschung, und einige Leute in den hohen Gebäuden behaupteten, sie fühlten sich schwindelig.

Während die Menschheit an große Beben in Gebieten denkt, wo Subduktion (=Untertauchung) stattfindet, während der Plattenanpassungen vor dem Polsprung, sind Zerreißungspunkte ebenso betroffen. Auf einen Polsprung folgend gibt es Jahrhunderte von Nachbeben, wo Fangpunkte entlang der Plattengrenzen nachgeben und dem Druck erlauben, sich gleichmäßiger zu verteilen. Diese Fangpunkte sind gewöhnlich Subduktionszonen, denn hier forciert das Gewicht der oberen Platte auf der unteren Platte die Angelegenheit. Zerreissungspunkte sind dort, wo die Fangpunkte locker lassen und loslassen und sich teilen, und machen sich selten bekannt, solange nicht plötzlich ein Abfall der Höhe passiert. Somit erleben Orte wie der St.Lorenz Strom, das Rote Meer, die Afrikanische Spalte in Keniaya und das Parana Flußbett nahe Buenos Aires selten starke Beben, und sicherlich nicht im Gedächtnis des Menschen große Erdbeben. Doch in der Zeit, die auf einen Polsprung zugeht, wenn die Erdoberfläche in verschiedene Richtungen gezogen wird, zerrissen, und Platten werden verdreht, um neue Positionen zueinander einzunehmen, nehmen Zerreißungszonen teil und sind nicht ausgenommen.

Alle Rechte bei Zetatalk@Zetatalk.com
Übersetzung von Niels